Kleinprojekte

Am 18. April 2019 gab das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft den Startschuss für das Programm "Regionalbudgets im ländlichen Raum". Damit eröffnet sich für die LEADER-Regionen in Sachsen die Möglichkeit, zusätzliche finanzielle Mittel zur Förderung von Kleinprojekten in ihren Regionen zu beantragen.
Mit diesen Geldern soll eine aktive und eigenverantwortliche Entwicklung der ländlichen Regionen unterstützt werden. Die Förderung erfolgt auf der Grundlage der Richtlinie zur Ländlichen Entwicklung (RL LE/2014) im Freistaat Sachsen.

Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung der Ziele unserer LEADER-Entwicklungsstrategie dienen. Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben 20.000 EUR nicht übersteigen.

Der Aufruf zum Regionalbudget 2021 startet am 28. April!

Auch 2021 werden der Region wieder 200.000 Euro Fördermittel des Bundes und Landes aus dem GAK-Rahmenplan zu Verfügung stehen.

Der Aufruf zu dem kleinprojketefonds "Regionalbudget" starte am 28. April 2021.

Im Gegensatz zu den vergangenen beiden Förderjahren, werden 2021 jedoch nur Vereine, Verbände, Stiftungen und Kirchgemeinden als Antragsteller zugelassen.

Bei Interesse lassen sie sich von uns zu Ihrer Projketidee beraten.

Hier die meist gestellten Fragen zum Regionalbdget:

Was wird gefördert? Projekte mit einem Gesamtkostenrahmen von 1.250 bis 20.000 Euro

Was für Projekte können es sein? Sie sollen dem Vereins- oder Gemeindeleben dienen und können aus z.B. folgenden Bereichen kommen: Grundversorgung, Mobilität, Kunst und Kultur, Umwelt, Soziales, Bildung oder Tourismus

Wann geht’s los? Nachdem die Bewilligung über die 200.000 Euro vom Freistaat kommt, wird der Aufruf zur Einreichung der Anträge gestartet. (April/ Mai)

Wer kann Gelder beantragen? Gemeinnützige Vereine, Verbände und Stiftungen, sowie Kirchgemeinden.

Welches sind Fördervoraussetzungen? Der Projektträger muss mindestens eine Beratung zu seinem Projekt in Anspruch genommen haben. Vereine müssen über ein eigenes Vereinskonto verfügen. Soll gebaut werden und es wird eine Baugenehmigung gebraucht, muss diese bereits mit dem Antrag eingereicht werden.

Bis wann ist der Antrag möglich? Dies wird zum Aufruf bekannt gegeben.

Wer entscheidet über die Förderung? Der Koordinierungskreis der Region (öffentliche und private Vertreter_innen) entscheidet Ende Mai über die Auswahl der Projekte.

Wieviel Fördermittel gibt es? Der Aufruf umfasst ein Budget von 200.000 Euro. 80 % der förderfähigen Kosten für das Projekt werden gefördert.

Bekommt jedes Projekt Geld? Alle Projekte werden mit Punkten bewertet. Daraus ergibt sich eine Reihenfolge. Entsprechend dieser Reihenfolge wird das Geld vergeben.

Was ist der Region wichtig? Innovation und Nachhaltigkeit sind wichtige Aspekte. Aber auch die Gemeinwohlorientierung oder Angebote für Jugendliche oder Benachteiligte werden positiv bewertet.

Wie lang kann das Projekt laufen? Begonnen werden kann nachdem das Projekt vom Entscheidungsgremium befürwortet und ein Vertrag zwischen uns (Landschaf(f)t Zukunft e.V.) und dem Projektträger geschlossen wurde. Zu Ende kommen muss das Projekt zum 30. Oktober 2021.

Wann gibt es die Fördermittel? Die Projektkosten müssen vorfinanziert werden. Bis zum Ende des Jahres wird die Förderung erstattet.

Wo gibt es weitere Informationen und die Antragsunterlagen? Die Unterlagen zum Download auf der rechten Seite werden bis zum Aufrufstart aktualisiert, können aber schon als Orientierungshilfe dienen.

Achtung!

Kofinanzierung von Projekten mit Hilfe kommunaler Mittel

Laut Rahmenantrag für Letztempfänger bei der LAG erklären die Antragsteller für das Projekt keinen Förderantrag in einem anderen Programm gestellt zu haben. Das gilt auch für die Kofinanzierung durch die Kommune. Vorhabenbezogene (zweckgebundene) Zuwendungen von Kommunen können deshalb nicht auf den Eigenanteil angerechnet werden. Diese zweckgebundenen Zuwendungen/Spenden verringern entsprechend die Fördersumme.
Zuwendungen oder Spenden, die nicht zweckgebunden sind, können jedoch durchaus zur Finanzierung der Eigenanteile oder zur Vorfinanzierung genutzt werden.

Vorsteuerabzugsberechtigung

Ist ein Antragsteller vorsteuerabzugsberechtigt dürfen die Gesamtkosten des Gesamtprojektes maximal 16.806,72 € netto betragen. Damit beträgt der maximale Zuschuss 13.445,38 € bei 80 % Fördersatz.