Förderung und Finanzierung

Außerhalb der Richtlinie LEADER/2014 steht eine Vielzahl weiterer Fördermöglichkeiten zur Verfügung, welche die Entwicklung ländlicher Regionen unterstützen können. Für die Recherche zu Fördermitteln oder Finanzierungshilfen können Sie die auf der linken Seite aufgeführten Förder-Links nutzen.

Aktuelle Fördermöglichkeiten

NEU: Informationen zum SAB-Vorfinanzierungsdarlehen LEADER/2014

SAB-Vorfinanzierungsdarlehen

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Richtlinie Integrative Maßnahmen

Die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz dient der Förderung der sozialen Integration und Partizipation von Personen mit Migrationshintergrund und der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die Inhalte möglicher Projekte sind bewusst weit gefasst, um der Vielzahl der Träger und Ideen gerecht zu werden.

RL Integrative Maßnahmen

Förderrichtlinie »Demografie«

Richtlinie der Sächsischen Staatskanzlei bezweckt die Förderung von Maßnahmen für die Bewältigung des demografischen Wandels. In Gebieten mit Bevölkerungsrückgang werden Projekte und Maßnahmen, sowie konzeptionelle Strategien und Szenarien anteilig finanziert, die der Anpassung an den demografischen Wandel dienen.

Informationen zur FörderRL Demographie

Kooperationsprogramm Freistaat Sachsen – Tschechische Republik 2014 - 2020 (SN - CZ)

Auch in der aktuellen Förderperiode 2014 - 2020 werden wieder grenzübergreifende Projekte aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Im Freistaat Sachsen ist eine Förderung sächsisch-tschechischer Projekte in folgenden vier Prioritätsachsen möglich:

  • Anpassung an den Klimawandel, Risikoprävention und -management
  • Erhaltung und Schutz der Umwelt, Ressourceneffizienz
  • Bildung, Ausbildung und Berufsbildung
  • Kapazitäten von öffentlichen Behörden und Interessenträgern, öffentlichen Verwaltung

Informationen zum Programm SN-CZ


 

Weitere aktuelle Fördermöglichkeiten neben LEADER

Wettbewerb „Klimaanpassung in sächsischen Kommunen“ ausgelobt

Durch den Klimawandel kommen auf die Städte und Gemeinden vermehrt Gefahren wie Unwetterereignisse, Hochwasser und Hitzewellen zu. Damit die Kommunen zukunftsfähige Strukturen entwickeln können, müssen sie sich bereits heute auf die Folgen des Klimawandels einstellen. Fehlende Ressourcen oder fehlendes Praxiswissen erschweren es jedoch vor allem den kleinen und mittleren Kommunen, diese Entwicklungen bei ihren Planungen zu berücksichtigen. An dieser Stelle setzt das EU-Projekt LIFE LOCAL ADAPT an
und will die Kommunen dabei unterstützen.

Im Rahmen dieses EU-Projektes hat das LfULG jetzt den Wettbewerb „Klimaanpassung in sächsischen Kommunen“ ausgelobt. Bis zum 31. August 2017 können sich kleine
und mittlere Kommunen (bis 100.000 Einwohner), aber auch Landkreise und kommunale Zweckverbände mit ihren Projektideen bewerben. Diese können mit durchschnittlich 30.000 EUR pro Projektidee unterstützt werden. Voraussetzung ist, dass es sich um nicht investive Maßnahmen handelt. Das können zum Beispiel Konzeptionen, Planungen, Analysen oder auch Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit, externes Projektmanagement und Fortbildungen zur Klimaanpassung sein.

Die Ergebnisse und Erfahrungen aus den Modellprojekten sollen auf andere Kommunen mit ähnlichem Profil übertragbar sein und untereinander ausgetauscht werden.

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen für den Wettbewerb »Klimaanpassung in sächsischen Kommunen« stehen ab sofort unter https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/klima/44898.htm online.

Neue Bekanntmachung im BULE: Projekte zu Kultur und kultureller Teilhabe in ländlichen Räumen gesucht!

Mit der Bekanntmachung LandKULTUR fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) innovative Projekte, die kulturelle Aktivitäten und kulturelle Teilhabe in ländlichen Räumen erhalten und weiterentwickeln. Gesucht werden Projekte aus den Bereichen bildende Kunst, Literatur, darstellende Künste (Theater, Tanz, Film etc.), Musik, angewandte Künste (Design, Architektur etc.), kulturelles Erbe sowie Kombinationen dieser Sparten.

Interessierte können sich bis zum 31.07.2017 beim Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit einer Projektskizze bewerben. Die besten Projekte können mit bis zu 100.000 Euro gefördert werden.

Weitere nützliche Informationen, eine Zusammenstellung häufig gestellter Fragen und die für die Bewerbung erforderlichen Formulare zur Bekanntmachung finden Sie hier: www.ble.de/landkultur.

Lokalhelden Gründerwerkstatt startet 2. Ausschreibungsrunde

Die Lokalhelden Gründerwerkstatt sucht junge Menschen, die sie in den nächsten drei Jahren mit Kompetenz, Beratung, Trainings, Mentoren und auch Geld unterstützen möchte – die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2017!

“Viele junge Menschen haben gute Ideen, aber ihnen fehlt die letzte Überzeugung und ergänzende Kompetenzen, ihren Traum auch in die Tat umzusetzen. Dabei wollen wir ihnen helfen”, erklärt Martin Kuder, der Initiator des Programms. Damit aus dem Traum tatsächlich ein funktionierendes Unternehmen wird, vergibt die Lokalhelden Gründerwerkstatt mit Unterstützung der Drosos Stiftung Stipendien an junge Gründungsinteressierte. Egal ob neue Produkte der Ernährungs- und Landwirtschaft, ländlicher Tourismus, erneuerbare Energien, Dienstleistungen, Naturschutz oder Dorfentwicklung – es gibt viele Möglichkeiten ein Unternehmen mit regionalen Potenzialen im ländlichen Raum aufzubauen. In einer Gruppe von Gleichgesinnten fällt das nicht nur leichter, sondern macht auch mehr Spaß.

In einer zweijährigen Ausbildungsphase werden Wissen und persönliche Kompetenzen für die Unternehmensgründung vermittelt, ein Geschäftsmodell ausgearbeitet und der Businessplan getestet. Anschließend werden die Teilnehmenden des Programms ein weiteres Jahr beim Aufbau ihres Unternehmens unterstützt.

Ziel ist es, jungen Menschen zu zeigen, dass mit der richtigen Hilfe auch die kühnste Idee Realität werden kann. Bewerbungsschluss der Gründerwerkstatt ist der 30. September 2017. Weitere Informationen auf www.lokalhelden-werden.de und www.facebook.com/LokalheldenGruenderwerkstatt.