LEADER-Prozess
Foto: Regionalmanagement "Silbernes Erzgebirge" 2017

LEADER
= französisch: "Liaison Entre Actions de Dévelopement de l'Économie Rurale",
deutsch: „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“

Die ländliche Entwicklung ist ein wichtiger Bestandteil der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union.
Oberstes Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume.

Seit 1991 bietet die Europäische Union mit der Einführung des LEADER-Gedankens einen neuen Ansatz der Regionalentwicklung. LEADER möchte lokale Akteure bzw. deren Partnerschaften aktiv in die Gestaltung der zukünftigen Entwicklung ihrer Gebiete einbeziehen. So kann das Potential einer Region viel besser genutzt werden und erheblich zu ihrer Entwicklung beitragen.

Im "Silbernen Erzgebirge" ist in diesem Sinne die Entwicklungsstrategie der Region entstanden. Sie ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit vieler regionaler Akteure und trägt damit dem Grundgedanken von LEADER Rechnung.

In dem Video der

Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume


wird anschaulich erklärt, was LEADER ist.

Ergebnisse der Arbeit des Regionalmanagements und der Region


Die folgenden Zahlen beziehen sich auf die Ergebnisse inklusive des 15. Aufrufes zur Einreichung von Vorhaben:

Insgesamt 227 Vorhaben wurden zur Förderung ausgewählt.
In der folgenden Karte sind die beantragten Vorhaben pro Kommune dargestellt. Außerdem wird noch untergliedert nach der Art des Antragstellers.

Karte der Region mit beantragten Projekten pro Kommune
In der nächsten Grafik ist die Verteilung der Vorhaben auf die verschiedenen Arten von Antragstellern abgebildet:

Bisher wurden 612 persönliche Beratungen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Managements durchgeführt. Dazu kommen zahlreiche telefonische Beratungen. In den folgenden Abbildungen wird die Anzahl der Beratungen bezogen auf die Landkreis und auf die Art der Antragsteller dargestellt:

Von den Geldern, die der Region bis 2020 zur Verfügung stehen, wurden bisher 17.126.584 € an Vorhabensträger vergeben.
Mit diesen Fördermitteln wurden ca. 40.418. 000 € Gesamtinvestitionssumme generiert Im Durchschnitt wurden damit für jeden eingesetzten Förder-Euro weitere 1,35 € in die Region investiert.
Die nächste Abbildung zeigt die Budgetauslastung bis einschließlich dem 15. Aufruf:

Effizienz der Fördermittel

Der Zugriff auf die einzelnen Förderbereiche ist dabei sehr unterschiedlich. Im Bereich Wohnumnutzung ist das Budget zu mehr als 80% verbraucht. Im Bereich Umwelt stehen noch ausreichend Gelder zur Verfügung.
Der nächste Aufruf und damit die nächste Chance, Fördermittel für ein Projekt zu beantragen, startet im August.
Den Abruf von Fördermittel aus den verschiedenen Themenbereichen verdeutlicht die letzte Abbildung: